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07.11.2010

Eine neue Orgel für Herz-Jesu in Weimar - Die Franz-Liszt-Gedächtnisorgel

Im Jahr des 200. Geburtstages Franz Liszt‘ 2011 wird sie das erste Mal festlich erklingen - die neue Franz-Liszt-Gedächtnisorgel in der katholischen Herz-Jesu-Kirche in Weimar. Unter anderem mit einem Konzert mit Olivier Latry wird Orgelweihe gefeiert. Schon heute konnten wir einen Blick über die Schultern der Orgelbauer der Firma Orgelbau Waltershausen werfen.


Die Disposition der Franz-Liszt-Gedächtnisorgel


Seite der Kirchengemeinde über die Orgel


Galerie der Kirchengemeinde über den Aufbau der Orgel


Die Franz-Liszt-Gedächtnisorgel entsteht in Kooperation der katholischen Kirchengemeinde „Herz Jesu“ und der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar und mit Unterstützung der Deutschen Forschungs-gemeinschaft.


Zu den Bildern:

  1. -Ein Gerüst mit Seilzug und Arbeitsplattform vor der Empore, erleichtert den Orgelbauern den Aufbau der Orgel.

  2. -Auf Wunsch der Gemeinde wird die neue Orgel den Blick auf die Rosette freigeben. Dies war Vorgabe für die Entwicklung und Gestaltung der Orgel. Die Vorgänger-Orgel hatte die Rosette komplett verdeckt. Die Aufstellung der Pedalpfeifen wurde dazu perfekt geplant.

  3. -Die Pfeifen des Hauptwerkes befinden sich im Prospekt und vorderen Teil der Orgel. Dahinter erstrecken sich auf beiden Seiten große Schwellkästen, in denen das Pfeifenwerk des zweiten (Oberwerk) und dritten (Schwellwerk)  Manuals eingebaut wird. Für eine besonders hohe Schwellwirkung werden die Schwellkästen nicht nur nach vorne, sondern auch zur Seite hin mit Lamellen ausgestattet. Diese Bauweise und das Vorhandensein besonders zarter Register ermöglichen sphärische Klänge und ein Spiel bis in das leiseste Piano, was nicht nur für Werke Liszt‘s eine optimale Registrierung erlaubt.

  4. -Desweiteren entsteht in der Kuppel der Herz-Jesu Kirche ein Fernwerk (ohne eigene Klaviatur) mit weiteren vier Registern.